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Forderungspfandrecht

Nachverpfändung [ZGB 903]

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Verlag:
LAWMEDIA AG
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  • Voraussetzung
    • Vorgehender Pfandgläubiger ist durch den Gläubiger der verpfändeten Forderung bzw. des verpfändeten Rechts schriftlich auf die Nachverpfändung hinzuweisen
  • Urkundenübergabe
    • Verpflichtung, des befriedigten Pfandgläubigers den Schuldschein [ZGB 900 Abs. 1], das Inhaberpapier oder das Namen-Wertpapier [ZGB 901] dem Nachgangs-Gläubiger zu übergeben [vgl. ZGB 889]
    • Im Gegensatz zur Faustpfand-Nachverpfändung muss der vorgehende Pfandgläubiger nicht auf diese Pflicht hingewiesen werden [vgl. BGE 81 II 339 ff.]

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