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Kollokationsklage

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Einleitung zur Kollokationsklage

Erstellungsdatum:
18.06.2015
Aktualisiert:
07.10.2022
Herausgeber:
Logo Partnerfirma
Verlag:
LAWMEDIA AG

Gegenstand

Kollokationsklage

Definition

Plan, der je Gläubiger die angemeldeten Forderungen nach Bestand, Höhe und Rang wiedergibt und die Grundlage für die nach der Verwertung stattfindende Verteilung bildet.

Motive

Korrektur von Unzulänglichkeiten des Kollokationsplans

Ziele

Eigen-Kollokationsklage (positive Kollokationsklage)

Zulassung als Gläubiger, bei Teilabweisung auch mit dem herabgesetzten Betrag bzw. mit einem besseren zugelassenen Rang

Dritt-Kollokationsklage (Wegweisungskollokationsklage / Querkollokationsklage)

Wegweisung eines Mitgläubigers

Klageauslöser

Kollokationsverfügung

Anfechtung

Eigen-Kollokationsklage

Abgewiesener Gläubiger will

  • Zulassung der voll abgewiesenen Forderung
  • Zulassung des abgewiesenen Teilbetrag
  • Zulassung im beantragten besseren Rang

Dritt-Kollokationsklage

Zugelassener Drittgläubiger will

  • Wegweisung der ganzen Forderung de Mitgläubigers
  • Wegweisung eines Teilbetrags der Forderung des Mitgläubigers

Versetzung der Mitgläubiger-Forderung in einen schlechteren Rang

Rügegegenstand

Materiell-rechtliche Fehler der Kollokationsverfügung

  • Kollokationsklage

Formell-rechtliche Fehler der Kollokationsverfügung

Klage-Kriterien

Gegenstand Eigen-Kollokationsklage Dritt-Kollokationsklage
Kläger (abgewiesener) Gläubiger Drittgläubiger
Beklagter Masse Mitgläubiger
Rechtsbegehren Zulassung Wegweisung
Gerichtsstand Konkursort Konkursort
Frist 20 Tage 20 Tage
Verfahren Ordentliches Verfahren Ordentliches Verfahren
Widerklage denkbar nein
Rechtskraft beschränkt auf das konkrete Zwangsvollstreckungsverfahren beschränkt auf das konkrete Zwangsvollstreckungsverfahren
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