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Dominic Büchi: Die Verlustanrechnung bei der Grundstückgewinnsteuer

Datum:
08.07.2026
Rubrik:
Neue Bücher
Rechtsgebiet:
Grundsteuern Schweiz, Steuern natürliche Personen
Thema:
Verlustanrechnung bei der Grundstückgewinnsteuer
Stichworte:
Gewinnsteuer, Grundsteuern, Grundstückgewinnsteuer, Koordinationsprobleme, Steuerveranlagung, Veranlagungsbehörden, Verlustanrechnung, Verlustanrechnungsmodelle, Verluste, Verlustverrechnung
Autor:
LawMedia Redaktion
Verlag:
LAWMEDIA AG
Verlustanrechnung bei der Grundstückgewinnsteuer

Dominic Büchi
Die Verlustverrechnung bei der Grundstückgewinnsteuer

Basel 2026
216 Seiten
Helbing Lichtenhahn Verlag
CHF 58.00
ISBN 978-3-7190-5103-7

Buchart

Buch (Broschiert)

Inhalt / Rezension

Die Arbeit „Die Verlustanrechnung bei der Grundstückgewinnsteuer“

  • befasst sich
    • mit der Verlustanrechnung bei der Grundstückgewinnsteuer

und

  • schafft erstmals
    • einen klaren Überblick über die unterschiedlichen Verlustanrechnungsmodelle der Schweizer Kantone.

Praxisnah zeigt der Autor auf,

  • dass nicht das Steuersystem selbst,
  • sondern dessen konkrete Ausgestaltung für die Verlustanrechnung entscheidend ist.

Anhand von Anwendungsfällen wird am Beispiel des Kantons Bern dargestellt,

  • wie die Verlustverrechnung konkret vorzunehmen ist und
  • was es zu beachten gilt.

Zudem wird analysiert

  • die bundesgerichtliche Rechtsprechung
    • zum neu geschaffenen Tatbestand der inter-kantonalen Grundstück-Verlustanrechnung
  • bei gewinnsteuerbefreiten kollektiven Kapitalanlagen.

Für die damit verbundenen Koordinationsprobleme der Veranlagungsbehörden

  • werden pragmatische Lösungsansätze präsentiert wie
    • eine Leadfunktion oder
    • ein digitales Meldesystem.

Eine Fülle von «Empirischen Erhebungen» und von «Anhängen» (siehe Inhaltsverzeichnis) schafft hilfreiche Unterscheidungsmerkmale und Wegleitungen für die Praxis.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Quellenverzeichnisse
Literatur
Materialien und Verwaltungsanweisungen
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis

1. Einführung

  • 1.1 Ausgangslage
  • 1.2 Forschungsfragen
  • 1.3 Eingrenzung und Abgrenzung
  • 1.4 Aufbau der Arbeit

2. Besteuerung von Grundstückgewinnen in der Schweiz

  • 2.1 Historie, Gründe und Rechtfertigung
  • 2.2 Gesetzliche Grundlage in der Bundesverfassung
  • 2.3 Gesetzliche Grundlage im StHG
  • 2.4 Gesetzliche Grundlage im DBG
  • 2.5 Systemwahl
    • 2.5.1 Allgemeines
    • 2.5.2 Monistisches System
    • 2.5.3 Dualistisches System
    • 2.5.4 Überblick
  • 2.6 Steuerhoheit
  • 2.7 Steuerobjekt(Steuergegenstand) .
  • 2.8 Steuersubjekt (steuerpflichtige Person)
  • 2.9 Begriff des Grundstücks
  • 2.10 Grundsatz der gesonderten Gewinnermittlung
  • 2.11 Grundsatz der vergleichbaren Verhältnisse (Kongruenzprinzip)
  • 2.12 Teilveräusserung/Gesamtveräusserung
  • 2.13 Ermittlung Grundstückgewinn bzw. -verlust
  • 2.14 Verlustanrechnungsmöglichkeiten

3. Empirische Erhebung

4. Die einzelnen Verlustanrechnungsmodelte

  • 4.1 Grundsatz
  • 4.2 Die innerkantonale Grundstückverlustanrechnung
    • 4.2.1 Monistische Kantone
      • 4.2.1.1 Kanton Basel-Landschaft
      • 4.2.1.2 Kanton Basel-Stadt
      • 4.2.1.3 Kanton Bern
      • 4.2.1.4 Kanton Genf
      • 4.2.1.5 Kanton Jura
      • 4.2.1.6 Kanton Nidwalden
      • 4.2.1.7 Kanton Schwyz
      • 4.2.1.8 Kanton Tessin
      • 4.2.1.9 Kanton Uri
      • 4.2.1.10 Kanton Zürich
    • 4.2.2 Dualistische Kantone
      • 4.2.2.1 Grundsatz
      • 4.2.2.2 Kanton Aargau
      • 4.2.2.3 Kanton Appenzell Aussenhoden
      • 4.2.2.4 Kanton Appenzell Innenhoden
      • 4.2.2.5 Kanton Freiburg
      • 4.2.2.6 Kanton Glarus
      • 4.2.2.7 Kanton Graubünden
      • 4.2.2.8 Kanton Luzern
      • 4.2.2.9 Kanton Neuenburg
      • 4.2.2.10 Kanton Obwalden
      • 4.2.2.1 I Kanton Schaffhausen
      • 4.2.2.12 Kanton Solothurn
      • 4.2.2.13 Kanton St. Gallen
      • 4.2.2.14 Kanton Thurgau
      • 4.2.2.15 Kanton Waadt
      • 4.2.2.16 Kanton Wallis
      • 4.2.2.17 Kanton Zug
    • 4.2.3 Würdigung
  • 4.3 Die Betriebsverlustanrechnung
    • 4.3.1 Grundsatz
    • 4.3.2 In monistischen Kantonen
    • 4.3.3 ln dualistischen Kantonen
    • 4.3.4 Würdigung
  • 4.4 Die Verlustanrechnung im interkantonalen Verhältnis
  • 4.5 Fazit

5. Die Verlustanrechnung am Beispiel des Kantons Bern

  • 5.1 Grundsätze der Anrechnung von Grundstückverlusten
  • 5.2 Grundsätze der Anrechnung von Betriebsverlusten
  • 5.3 Veranlagungsergänzung/Verwirkungsfrist
  • 5.4 Die Steuerteilung unter den Gemeinden
  • 5.5 Nidle-Milch-Theorie
  • 5.6 Die notwendige Koordination innerhalb der Veranlagungsbehörde
  • 5.7 Praxisbeispiele
    • 5.7.1 Verluste ausserhalb der gesetzlichen Zeitspanne
    • 5.7.2 Gewinne und Verluste in gleicher Gemeinde
    • 5.7.3 Gewinne und Verluste im gleichen Kalenderjahr
    • 5.7.4 Gewinne und Verluste im gleichen und vorangehenden Kalenderjahr
    • 5.7.5 Gewinne und Verluste innerhalb der gesetzlichen Zeitspanne
    • 5.7.6 Abgrenzung Einkommens-/Gewinnsteuer zur Grundstückgewinnsteuer
    • 5.7.7 Betriebsverlustanrechnung
  • 5.8 Fazit

6. Die interkantonale Verlustanrechnung steuerbefreiter kollektiver Kapitalanlagen

  • 6.1 Ausgangslage
  • 6.2 Analyse des BGer 2C_216/2019 vom 28. Januar 2020
  • 6.3 Koordination unter den Kantonen
  • 6.4 Ausdehnung Anwendungsbereich
  • 6.5 Einführung interkantonales Meldewesen
  • 6.6 Hausaufgaben für die Kantone?

7. Beantwortung der Forschungsfragen

  • 7.1 Verlustanrechnungsmodelle in der Schweiz
  • 7.2 Vornahme der Verlustanrechnung
  • 7.3 Leadfunktion bei der interkantonalen Grundstückverlustanrechnung
  • 7.4 Ausdehnung Anwendungsbereich
  • 7.5 Einführung Meldewesen

Anhang

  • Anhang 1: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Aargau
  • Anhang 2: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Appenzell Ausserrhoden
  • Anhang 3: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Appenzell Innerrhoden
  • Anhang 4: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft
  • Anhang 5: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt
  • Anhang 6: Rückmeldung Steuerverwaltung des Kantons Freiburg
  • Anhang 7: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Genf
  • Anhang 8: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Glarus
  • Anhang 9: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Graubünden
  • Anhang 10: Rückmeldung Steuerverwaltung des Kantons Jura
  • Anhang 11: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Luzern
  • Anhang 12: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Neuenburg
  • Anhang 13: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Nidwalden
  • Anhang 14: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Obwalden
  • Anhang 15: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Schaffhausen
  • Anhang 16: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Schwyz
  • Anhang 17: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Solothurn
  • Anhang 18: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons St. Gallen
  • Anhang 19: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Thurgau
  • Anhang 20: Fragebogen Steuerverwaltung des Kantons Uri. . . .
  • Anhang 21: Rückmeldung Steuerverwaltung des Kantons Wallis.
  • Angang 22: Rückmeldung Steuerverwaltung des Kantons Zug
  • Anhang 23: Fragebogen Steueramt der Stadt Zug
  • Anhang 24: Fragebogen Steueramt der Stadt Zürich
  • Anhang 25: Fragebogen Steueramt der Stadt Winterthur

Fokus

Grundstückgewinnsteuerliche Verlustanrechnung, v.a. bei gewinnsteuerbefreiten kollektiven Kapitalanlagen.

Bewertung

Prämierte und daher in der vorliegenden Form veröffentlichte Arbeit.

Anmerkung aus dem Vorwort der Arbeit

«… Das Masterstudium am SIST ist ein berufsbegleitender viersemestriger Studiengang für Steuerfachleute aus Beratung, Unternehmen, Advokatur, Behörden und Justiz, die bereits über einen Hochschulabschluss oder einen Abschluss der höheren Berufsbildung verfügen und ihre berufliche Stellung durch den Erwerb eines international ausgerichteten Weiterbildungsmaster im Bereich des Steuerwesens stärken wollen.

Ziel der Masterarbeit ist es, eine anspruchsvolle und aktuelle Problemstellung aus dem nationalen oder internationalen Steuerrecht selbständig wissenschaftlich zu bearbeiten. Die Themenwahl erfolgt in einem Gebiet, in dem der Autor bzw. die Autorin ihre fachliche Kompetenz und Erfahrung einfliessen lassen und so auch für den internationalen oder schweizerischen Steuerplatz praxisrelevanten Input geben kann. Die Autorinnen und Autoren werden durch erfahrene Referentinnen und Referenten betreut. Inhalt und formale Gestaltung der vorliegenden Publikation sind jedoch ausschliesslich Sache des Autors.

Im letzten abgeschlossenen Masterstudiengang hat die Jury nur eine Arbeit prämiert. Wir gratulieren dem Preisträger Herrn Dominic Büchi zu diesem grossartigen Erfolg! …»

Weitere Detailinformationen zum Rechtsgebiet

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