LAWNEWS

Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Reiserecht

Coronavirus (COVID-19): Erwerbsersatz-Kürzung in der Quarantäne

Verlag:
LAWMEDIA AG
Hinweis:
Alle unsere Artikel von www.law-news.ch finden Sie nun hier auf www.law.ch, der neuen Plattform für Recht, Steuern und Wirtschaft in der Schweiz.

Bei Verzicht auf Quarantäne-Abkürzung endet neu die Erwerbsersatzpflicht nach 7 Tagen

Seit 08.02.2021 lässt sich die Corona-Quarantäne abkürzen, auf 7 Tage.

Wir berichteten:

Der Bundesrat hat – wenig bekanntgemacht – gleichzeitig den Lohnersatz bei der Corona-Quarantäne gekürzt:

  • Erhielten Arbeitnehmer (ohne Lohnfortzahlungspflicht) und Selbstständigerwerbende, unverschuldete Quarantäne je vorausgesetzt, bisher maximal während 10 Tagen Erwerbsersatz-Taggelder, können sie neu nur noch für höchstens 7 Tage Erwerbsersatz beanspruchen
  • Den Corona-Test haben Betroffene selber zu bezahlen, d.h. bei einem Schnelltest rund CHF 60 und bei einem PCR-Test mindestens CHF 137.

Verzicht auf  den Corona-Test:

  • Verzichtet der Betroffene auf einen Corona-Test bzw. auf eine Quarantäne-Verkürzung hat dies für ihn folgende Auswirkungen:
    • Kein Recht auf  (vorzeitige) Quarantäne-Beendigung
    • Keine weitere Erwerbsersatz-Entschädigung.

Es ist davon auszugehen, dass diese neue Regelung für Quarantäne-Einsitzende mit Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers präjudizierende Wirkung hat:

  • Keine Lohnzahlungspflicht bei Test-Verweigerung bzw. Verzicht auf Quarantäne-Verkürzung.

Das weitere wird sich weisen.

Quelle

LawMedia Redaktionsteam

Haben Sie:

  • Ideen zur Optimierung?
  • Technische Probleme?

Vorbehalt / Disclaimer

Diese allgemeine Information erfolgt ohne jede Gewähr und ersetzt eine Individualberatung im konkreten Einzelfall nicht. Jede Handlung, die der Leser bzw. Nutzer aufgrund der vorstehenden allgemeinen Information vornimmt, geschieht von ihm ausschliesslich in eigenem Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko.

Urheber- und Verlagsrechte

Alle in dieser Web-Information veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Das gilt auch für die veröffentlichten Gerichtsentscheide und Leitsätze, soweit sie von den Autoren oder den Redaktoren erarbeitet oder redigiert worden sind. Der Rechtschutz gilt auch gegenüber Datenbanken und ähnlichen Einrichtungen. Kein Teil dieser Web-Information darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form – sämtliche technische und digitale Verfahren – reproduziert werden.