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Arbeitsrecht

Homeoffice kann zu mehr Stress führen

Datum:
25.08.2022
Rubrik:
Rechtsgebiet:
Verlag:
LAWMEDIA AG
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Die Homeoffice-Tätigkeit ist für viele Arbeitnehmer zum Normalfall geworden. Sie schätzen die Flexibilität und Selbstbestimmung. Die Homeoffice-Arbeit birgt aber auch Gefahren für die Gesundheit.

Die Faktoren

Das Arbeiten im Homeoffice soll laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) häufig zu beruflichem Stress führen:

  • 28 Prozent der befragten Arbeitnehmer machten häufig bis sehr häufig unbezahlte Überstunden.
  • Rund die Hälfte der Befragten verkürzt die Pausen.
  • Die Hälfte der Befragten kann in der Freizeit nicht richtig abschalten.
  • Die Vorgesetzten erwarten von jedem Dritten dessen Erreichbarkeit ausserhalb der Arbeitszeiten, rund doppelt so häufig wie Mitarbeiter, die am Betriebssitz arbeiten.
Homeoffice
Quelle: DGB-Index Gute Arbeit – Sonderauswertung: „Neues Normal“ 2021
Homeoffice
Quelle: DGB-Index Gute Arbeit – Sonderauswertung: „Neues Normal“ 2021

Die zeitliche Arbeitsentgrenzung

Homeoffice-Mitarbeiter sind ihren Angaben zufolge

  • öfter bis 23 Uhr tätig
  • früher als sonst am Arbeiten
  • gehalten, ständig erreichbar zu sein.
Homeoffice
Quelle: DGB-Index Gute Arbeit – Sonderauswertung: „Neues Normal“ 2021
Homeoffice
Quelle: DGB-Index Gute Arbeit – Sonderauswertung: „Neues Normal“ 2021

Fazit

Die hier nur auszugsweise wiedergegebenen Ergebnisse machen deutlich, dass der «Arbeitszeit-Entgrenzung» Einhalt zu gebieten ist und hiefür betriebsintern geeignete informelle oder notfalls formelle (Anstands-)Massnahmen notwendig sind.

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