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Ehescheidung / Familien-Entwicklung

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Scheidungskinder zeugen weniger Nachwuchs

Eine Studie zur Familiengestaltung

Datum:
09.04.2026
Rubrik:
Berichte
Rechtsgebiet:
Ehescheidung / Ehetrennung, Familie, Ehe, Konkubinat, Partnerschaft, Kindsrecht, Kinds- und Erwachsenenschutz
Thema:
Scheidungskinder zeugen weniger Nachwuchs
Stichworte:
Bevölkerungsentwicklung, Erziehung, Familien, Familiengestaltung, Familienplanung, Geburten, Kinder, Kindererziehung, Nachwuchs, Scheidungskinder
Autor:
LawMedia Redaktion
Verlag:
LAWMEDIA AG

Ausgangslage

Die Kinder geschiedener Eltern, sog. «Scheidungskinder», zeugen im Mittel weniger Nachwuchs als andere Menschen.

Die Studie

Dies erhob die Studiengruppe um Silvia Palmaccio von der Universität Bocconi in Milano mit ihrem Forschungsteam, publiziert im Journal «Demography».

Das Forschungsteam hatte Daten von rund 1,75 Mio. Menschen analysiert.

Die Studie erkennt einen Zusammenhang zwischen Trennungen und Geburten.

Geringere Kinderzeugung bzw. Geburten

Der Sachzusammenhang zwischen «Trennung und Geburten» wurden aus folgenden Ergebnissen gefolgert:

  • Männer als Scheidungskinder
    • Die Zahl der Kinderzeugung war um rund 13 % reduziert.
  • Frauen als Scheidungskinder
    • Die Zahl der Kindergeburten lag ca. 5 % niedriger.

Häufigere Kinderlosigkeit

Weiter ergab sich, dass die Kinder geschiedener Familien häufiger als andere kinderlos bleiben.

Kriegten sie Kinder, war dies im Mittel früher.

Meccano: Kürzere Ehedauer / weniger Kinder

Die geringere Kinderzahl lag darin begründet, dass Scheidungskinder sich häufiger trennen als andere Menschen und daher kürzere Partnerschaften bzw. Ehen haben.

Quelle

LawMedia Redaktionsteam

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