Ausgangslage
Die Kinder geschiedener Eltern, sog. «Scheidungskinder», zeugen im Mittel weniger Nachwuchs als andere Menschen.
Die Studie
Dies erhob die Studiengruppe um Silvia Palmaccio von der Universität Bocconi in Milano mit ihrem Forschungsteam, publiziert im Journal «Demography».
Das Forschungsteam hatte Daten von rund 1,75 Mio. Menschen analysiert.
Die Studie erkennt einen Zusammenhang zwischen Trennungen und Geburten.
Geringere Kinderzeugung bzw. Geburten
Der Sachzusammenhang zwischen «Trennung und Geburten» wurden aus folgenden Ergebnissen gefolgert:
- Männer als Scheidungskinder
- Die Zahl der Kinderzeugung war um rund 13 % reduziert.
- Frauen als Scheidungskinder
- Die Zahl der Kindergeburten lag ca. 5 % niedriger.
Häufigere Kinderlosigkeit
Weiter ergab sich, dass die Kinder geschiedener Familien häufiger als andere kinderlos bleiben.
Kriegten sie Kinder, war dies im Mittel früher.
Meccano: Kürzere Ehedauer / weniger Kinder
Die geringere Kinderzahl lag darin begründet, dass Scheidungskinder sich häufiger trennen als andere Menschen und daher kürzere Partnerschaften bzw. Ehen haben.
Weiterführende Informationen
Ehescheidung Allgemein
Trennung
Geburten
Scheidungskinder
Quelle
LawMedia Redaktionsteam