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Sextortion: Behörden lancieren „stop-sextortion.ch“ für betroffene Schweizer

Datum:
08.02.2019
Rubrik:
Rechtsgebiet:
Verlag:
LAWMEDIA AG
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Die neueste Internet-Betrugsmasche: Erpresser behaupten in einer E-Mail, Zugang zu Computer und Webcam zu haben und drohen damit, Bilder und Videos mit sexuellem Inhalt zu veröffentlichen, sollte kein Lösegeld (meist in Bitcoins) bezahlt werden. Ergebnis der letzten sechs Monate: Trotz der kleinen geforderten Summen sollen die Kriminellen Bitcoins im Wert von ca. CHF 360’000 erbeutet haben.

Solange die betroffenen E-Mail-Empfänger Lösegeld bezahlen, werde dieses Vorgehen befeuert und weiterhin angewandt, so die Behörden.

MELANI fordert daher die Betroffenen zur Mithilfe auf und ersucht diese, kein Lösegeld zu bezahlen. Auf der eigens hiefür aufgeschalteten Webseite „stop-sextortion.ch“ finden Sie Informationen und können Sie Fake-Sextortion E-Mails melden.

Mehr: Sextortion: Zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer betroffen – Behörden lancieren «stop-sextortion.ch»

Quelle

LawMedia Redaktionsteam

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