Einleitung
Im vergangenen Jahr musste der «konsularische Dienst» 1’238 Mal eingreifen und Schweizern im Ausland helfen.
Dies ist eine Zunahme von rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Anstieg ist zurückzuführen auf:
- Abenteuerreisen;
- psychische Notfälle;
- mangelnde Vorbereitung.
Anstieg hat mehrere Ursachen
Der Anstieg hat mehrere Gründe.
Mehr Auslandreisen
Gemäss den Zahlen des Bundes unternehmen Schweizer immer mehr Auslandsreisen:
- 2025 waren es rund 12 Millionen Aufenthalte von mehr als einem Tag.
Mehr Abenteuerferien
Gemäss Informationen der Konsularischen Direktion im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) besteht eine Tendenz hin zu
- Abenteuerferien,
- d.h. Reisen in «gefährliche Länder».
Mehr psychische Notfälle
Die Zunahme von sog. «Konsularschutzfällen» im Jahr 2025 lasse sich offenbar damit erklären,
- dass es häufiger psychische Notfälle auf Auslandsreisen gebe.
Mehr Personen im Pensionsalter
Auch seien mehr aktive pensionierte Schweizer während Auslandsreisen erkrankt.
Mehr allein Reisende
Ein Fakt sei auch, dass gemäss EDA mehr Personen alleine reisen würden.
Mehr Vorbereitung + Eigenverantwortung
Die Verantwortlichen appellieren, dass die Reisenden mehr Vorbereitung betreiben und ihre Eigenverantwortung wahrnehmen sollten.
Fazit
Eine gute und weitsichtige Reisevorbereitung dient allen, sich, den Mitreisenden und dem Hilfs- bzw. Notfall-Personal.
Weiterführende Informationen
- Reisewarnungen
- Reisestörungen
- Ersatzvornahme
- Pauschalreisen Allgemein
- Individualreisen
- Reiseagenturen / Reisevermittlung
- Reiseversicherungen
Quelle
LawMedia Redaktionsteam