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Bankengespräch

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Diese Kommentierung war früher eine eigenständige Infowebsite und ist nun hier auf www.law.ch – unserer neuen Plattform für Recht, Steuern und Wirtschaft in der Schweiz zu finden.

In Kontinentaleuropa und Asien besteht ein „Bankdominiertes Finanzsystem“ mit dem sog. „Hausbankenprinzip“ und im angelsächsischem Raum das „Kapitalmarktorientierte Finanzsystem“. Beim „Hausbankenprinzip“ besteht – im Gegensatz zum angelsächsischen Kapitalmarktorientierten Finanzsystem – ein ausgeprägt Transparenz- und Vertrauens-abhängiges Finanzierungsverhältnis.

Das Bankengespräch hat entsprechend des Finanzierungssystems die Schaffung einer gesunden und vertrauensvollen Kreditbeziehung zum Gegenstand:

  • Beziehungspflege zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber
    • nicht nur in schlechten, sondern auch in guten Zeiten
    • Unterlassung des Aufbaus einer Creditor Relation, kann dies in einer späteren Unternehmenskrise bereuen
  • Beide Parteien sollen die Bedürfnisse und die Vorgehensweise des Andern verstehen und nachvollziehen können

Die Nicht- oder Schlecht-Kommunikation ist auch eine Kommunikation, aber eben eine schlechte. – Mit Vorteil baut der Kreditnehmer zu seinem Kreditgeber einen positiven Dialog auf.

Weiterführende Informationen

Literatur
  • DUFFE ANDREAS, Credit Relations, Stuttgart/Wien 2005, 176 S.
  • PEDERGNANA MAURICE, Creditor Relations – Ein Grunderfordernis in der Finanzkommunikation, KMU-Magazin Nr. 2, März 2006, S. 38 ff.
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