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Schenkungen / Spenden

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Schenkungsarten

Datum:
13.10.2011
Rechtsgebiet:
Stichworte:
Herausgeber:
Logo Partnerfirma
Verlag:
LAWMEDIA AG
Hinweis:
Diese Kommentierung war früher eine eigenständige Infowebsite und ist nun hier auf www.law.ch – unserer neuen Plattform für Recht, Steuern und Wirtschaft in der Schweiz zu finden.

Handschenkung (Realschenkung)

=   sofortige Schenkung, zB von Hand zu Hand, von beweglichen Sachen; Begriff wird aber auch für die uno actu-Übertragung von dinglichen Rechten an Grundstücken verwendet.

» Weitere Informationen zur Handschenkung

Schenkungsversprechen (Schenkungsvertrag)

=   Verpflichtungsgeschäft, wonach sie der Schenkgeber verpflichtet, dem Beschenkten einen Gegenstand, ein Forderung oder einen Geldbetrag zukommen zu lassen bzw. auf eine bestehende Schuld zu verzichten resp. gegenüber dem zu Beschenkenden eine Schuld zu begründen.

» Weitere Informationen zum Schenkungsversprechen

Schulderlassschenkung

=   Verzicht des Schenkers auf eine Forderung gegen den Beschenkten

Schuldübernahmeschenkung

=   Schuldübernehmer befreit den Schuldner einer Forderung unentgeltlich von seiner Schuldpflicht, indem er diese selber zur Verzinsung und Bezahlung übernimmt (OR 175 f.)

Schuldschenkung

=   mehrdeutiger Begriff:

  • Definitionsvariante 1: Schenkung als Verpflichtungsgeschäft (etappenweiser Vollzug, im Gegensatz zur „Handschenkung“)
  • Definitionsvariante 2: Zuwendung einer Forderung gegen sich selbst

» Weitere Informationen zum Verpflichtungsgeschäft

Gemischte Schenkung

=   Gegenleistungsgeschäft, bei welchem die Gegenleistung teils entgeltlich und teils unentgeltlich getilgt wird (zB Immobilienerwerb des Nachkommen beim Vater, bei welchem der Vater dem Sohn einen Teilbetrag schenkt oder – zur Vermeidung von Grundsteuern im Umfange von mehr 25 % – als Erbvorbezug tilgen lässt.

» Weitere Informationen zur gemischten Schenkung

» Immobiliennachfolge

» Nutzniessung

» Wohnrecht

Erbvorbezug

=   lebzeitige, unentgeltliche Zuwendung, die sich der Beschenkte (präsumtiver Erbe) an seinem dereinstigen Erbteil anrechnen zu lassen hat

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