Unternehmensfinanzierung

Fazit

Dem VR ist zu empfehlen, aufgrund seiner Finanzverantwortung (OR 716a Abs. 1 Ziff. 3) sich regelmässig zu vergewissern, dass das Unternehmen eine angemessene Eigenkapitalausstattung besitzt.... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Unterkapitalisierung und Steuern

In steuerrechtlicher Hinsicht stellen Darlehenszinsen in geschäftsmässig begründetem Umfange für die Gesellschaft abzugsfähigen Aufwand dar für den Gesellschafter (im Gegensatz zu Dividenden) kein doppelt-belasteter Ertrag... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Unterkapitalisierung

Mangels ökonomischer wie juristischer Schranken ist unklar, unter welchen Voraussetzungen ein Unternehmen unterkapitalisiert ist welches die Folgen einer Unterkapitalisierung sind. Materielle Unterkapitalisierung Begriff Eine materielle... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Refinanzierungsrelevanz

Eine konditionen-, liquiditäts- und risiko-angemessene Finanzierung bedingt eine Kongruenz der Fälligkeitsfristen von Aktiven und Passiven. Aus Risikoüberlegungen sollte die Refinanzierung mindestens teilweise aus Aktienkapital bestehen.... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Risikorelevanz

Grosse Ertragsrisiken = grosser Eigenkapitalanteil. Stellschrauben: Ist die Gesamtkapitalrendite höher als der Fremdkapitalzins, lässt sich durch Erhöhung des Fremdkapitalanteils die Eigenkapitalrendite steigern (Leverage Effekt) kleiner... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Renditerelevanz

Beständigkeit vor Gewinnoptimierung Nach wie vor ist es zweckmässig, dass ein Unternehmen mit genügend Eigenkapital ausgestattet ist. Pflichtbewusstes Abwägen Bei der Festsetzung der Eigenkapitalquote ist... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Angemessene Eigenkapitalausstattung

Ökonomische Aspekte Die ökonomische Finanzierungstheorie bietet Gesichtspunkte für eine angemessene Kapitalstruktur Keine Formel, aus der sich der ökonomisch angemessene Kapitalbedarf ermitteln liesse. Die Gesichtspunkte ergeben... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Fremdkapitalfinanzierung

Borgt das Unternehmen Geld bei Dritten, nennt man es Fremdkapital. Der Fokus des Fremdkapitalgebers richtet sich auf eine pünktliche Verzinsung und die Kapitalrückzahlung. Die Fremdkapitalfinanzierung... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Eigenkapitalfinanzierung

Eigenkapital stellen diejenigen Mittel dar, die die Gesellschafter als Risikokapital dem Unternehmen überlassen. Wie verhält es sich, wenn die Gesellschafter nicht mehr bereit sind, weitere... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Aussenfinanzierung

Die Aussenfinanzierung umfasst den Zufluss finanzieller Mittel und geldäquivalenter Vermögenswerte von den Kredit- und Kapitalmärkten. Überblick über die Aussenfinanzierungsformen: Aktienkapitaleinlage durch bisheriges Aktionariat Gesellschafterdarlehen durch... weiterlesen

Unternehmensfinanzierung

Innenfinanzierung

Die Innenfinanzierung betrifft diejenigen finanziellen Mittel, die dem Unternehmen als positiver Saldo zwischen Einzahlungen aus Nicht-Finanzmärkten und Auszahlungen an diese zufliessen und in der betroffenen... weiterlesen

Churning / Twisting / Overtrading

Problematik

Es existieren keine einfachen und spezifischen Kriterien, um das Vorliegen von Spesenschinderei festzustellen. Es muss deshalb in jedem Einzelfall eine Gesamtbeurteilung erfolgen. Ein Anwalt kann... weiterlesen

Churning / Twisting / Overtrading

Rechtliche Beurteilung

Spesenschinderei ist nicht mit den vertraglichen und aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen des Vermögensverwalters vereinbar. Die Spesenschinderei stellt einen typischen Fall einer schlechten Ausführung eines Vermögensverwaltungsauftrags und der... weiterlesen

Anlegerschutz

Zivilprozess oder Strafprozess?

Das Opfer eines Anlagebetrugs sollte Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Es kann aber gefährlich sein, das Strafverfahren abzuwarten, in der Hoffnung, das Verfahren könnte neue... weiterlesen

Anlegerschutz

Schwierigkeit

Beim Anlagebetrug ist typisch, dass zum Zeitpunkt, in dem der Betrug auffliegt, ein Teil der Anlagegelder bereits „vernichtet“ wurde bzw. durch den Betrüger ausgegeben wurde.... weiterlesen

Anlegerschutz

Beratungsfehler oder Anlagebetrug?

Ein Beratungsfehler setzt voraus, dass der Berater einen Vertrag verletzt. Allerdings hat er nicht den Vorsatz, den Anleger zu schädigen. Beim Anlagebetrug wird das Geld... weiterlesen

Anlegerschutz

Rechtsgrundlagen

Allgemein Es herrscht eine überwiegende Auffassung, dass sich die Informations- und Beratungspflichten aus dem Auftragsrecht (Art. 394 – 406h OR) ergeben, wobei die einzelnen Pflichten... weiterlesen

Anlegerschutz

Selbstregulierung

Die Selbstregulierung hat in der Finanzbranche eine grosse Bedeutung. Berufsverbände können flexibler und schneller auf die sich rasch verändernde Welt der Finanzdienstleistungen reagieren. Zudem kenne... weiterlesen

Schneeballsystem / Pyramidensystem / Ponzi-Modell

Einleitung zu Schneeballsystemen

Das Schneeballsystem, auch Pyramidensystem genannt, ist ein Geschäftsmodell, welches so funktioniert, dass eine wachsende Zahl Neu-Teilnehmer investiert und diese Investitionen grösstenteils dazu verwendet werden, die... weiterlesen

Schneeballsystem / Pyramidensystem / Ponzi-Modell

Bekannteste Beispiele

Charles Ponzi / Ponzi-Modell Unternehmen: Securities Exchange Company Gründung: 1920 Sitz: Boston (USA) Zusammenbruch: 1920/21 Vertriebsart: Schneeballsystem mit intern. Antwortscheinen (Arbitrage Europa[Ankauf 1 ct]/USA [Verkauf... weiterlesen