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Direkte Immobilienanlage

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Vernünftiges Verhältnis zu den Immobiliensteuern

Erstellungsdatum:
14.05.2013
Aktualisiert:
30.09.2022
Herausgeber:
Logo Partnerfirma
Verlag:
LAWMEDIA AG
Hinweis:
Diese Kommentierung war früher eine eigenständige Infowebsite und ist nun hier auf www.law.ch – unserer neuen Plattform für Recht, Steuern und Wirtschaft in der Schweiz zu finden.

Von steuergetriebenen Immobilien-Investitionen ist abzuraten.

Steuerwichtigkeit

  • Steuern sind wichtig, aber keinesfalls primäres Entscheidungskriterium für den Immobilienerwerb im Generellen
    • zB Erwerb von Immobilien mit Unterhaltsnachholbedarf, zur Erhöhung der Anlagekosten und Grundstückgewinnsteuer-Reduktion
  • Besser werden die „Stellschrauben“ bei der Lage, beim Einkauf, bei der Bewirtschaftung und beim Verkaufspreis gedreht, als der Erwerb nur unter Steueraspekten
    • Die Steuervermeidung setzt zuerst einen (steuerbaren) Gewinn voraus!
    • Es wäre daher widersprüchlich und unvorteilhaft, dem Steuer-Aspekt Vorrang vor dem Konditionen-Aspekt einzuräumen
    • Privatanleger sind da manchmal zu emotional und zu opportunistisch

Steuersicherheit

  • Die Halbwertszeit von Steuerbestimmungen ist wesentlich kürzer geworden und damit auch die Rechtssicherheit für die steuerpflichtigen Immobilieninvestoren
  • Immobilien-Investitionen sind in der Regel Langzeitengagements, weshalb auf Steueranpassungen oft nicht genügend schnell reagiert werden kann (zB Verkauf noch zu niedrigeren Steuern lässt sich dann aus Marktgründen nicht realisieren (Immobilien-Baisse), Käufersuche braucht Zeit, nur wer Zeit hat kann verkaufen und kriegt einen guten Verkaufspreis etc.

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