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Retrozession

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Bisherige Geschäftspraxis

Erstellungsdatum:
05.11.2009
Aktualisiert:
24.10.2022
Stichworte:
Herausgeber:
Logo Partnerfirma
Verlag:
LAWMEDIA AG
Hinweis:
Diese Kommentierung war früher eine eigenständige Infowebsite und ist nun hier auf www.law.ch – unserer neuen Plattform für Recht, Steuern und Wirtschaft in der Schweiz zu finden.

Bis vor kurzem war es üblich, dass unabhängige Vermögensverwalter – gestützt auf eine Vereinbarung mit einer Bank – Retrozessionen erhalten haben.

Praxis Banken

Für Banken sind unabhängige Vermögensverwalter als Geschäftspartner äusserst attraktiv, da sie:

  • Gebühren generieren
  • Absatzkanal für bankeigene Produkte und Dienstleistungen sind
  • Akquisitions-, Administrations- und Betreuungsaufgaben wahrnehmen
  • Risiken übernehmen, für die sonst die Bank aufkommen müsste

Aufgrund dieser Vorteile entrichten Banken durchschnittlich zwischen 30% und 50% aller Nettoeinnahmen, die sie aus Geschäftsbeziehungen mit Vermögensverwaltern machen, als Retrozessionen an diese zurück.

Praxis Vermögensverwalter

Gemäss Umfragen legen 20% der externen Vermögensverwalter die Höhe der Retrozessionen ihren Kunden gegenüber nicht offen und 65% geben die Retrozessionen nicht weiter.

Unabhängige Vermögensverwalter, welche den Umgang mit Retrozessionen offen legen:

Illustration: Praxis Vermögensverwalter I

Unabhängige Vermögensverwalter, welche Retrozessionen weiter vergüten:

Illustration: Praxis Vermögensverwalter

Quelle: NZZ vom 7. Juli 2006

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