Verlagsvertrag

Erscheinungsformen / nahestehende Erscheinungsformen

Entsprechend der Variabilität des Vertragsvertrages gibt es Varianten oder eher angrenzende Vertragserscheinungen wie: gesetzliche Verlagsvertragstypus Unechter Verlagsvertrag Verlagsrechtlicher Lizenzvertrag Kommissionsverlagsvertrag Bestellvertrag Herausgebervertrag Werk nach Plan... weiterlesen

Verlagsvertrag

Kein geschlossener Vertragstypus

Einleitung Der Verlagsvertrag ist dispositiver Natur und daher kein geschlossener Vertragstypus, was sich aus folgenden Punkten ergibt: Parteiautonomie / Individualität / Guidelines Unterscheidung in Haupt-... weiterlesen

Verlagsvertrag

Verbreitung

Allgemeines Verlagsverträge sind seit der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts bekannt. In den damaligen Verlagsverträgen standen die Themen Korrekturmodalitäten, Honorarhöhe und Anzahl Freiexemplare sowie das... weiterlesen

Verlagsvertrag

Ziele, Motive, Funktion

Ziele Die Ziele von Verlaggeber und Verleger sind unterschiedlich Verlaggeber Bekanntheitsgrad Generierung von Einkommen Verleger Aufbau eines Autoren- und Werk Erzielung von Verkaufserlösen durch den... weiterlesen

Verlagsvertrag

Rechtsnatur

Zweiseitig verpflichtender Vertrag Der Verlagsvertrag passt wegen der unterschiedlichen (Austausch-)Leistungen nicht ins allgemeine Konzept der „synallagmatischen Verträge“. Zwischen den Interessen des Verlegers und jenen des... weiterlesen

Verlagsvertrag

Abgrenzungen

Auftrag =   Verpflichtung des Beauftragten, die ihm vom Auftraggeber übertragenen Geschäfte oder Dienste vertragsgemäss zu besorgen Weiterführende Informationen Auftrag Bearbeitung =   Autoren-Mitwirkung nur in subalterner... weiterlesen

Verlagsvertrag

Grundlagen

Gesetzliche Grundlagen OR 380 – OR 393 Gesetzestexte Art. 380 OR A. Begriff Durch den Verlagsvertrag verpflichten sich der Urheber eines literarischen oder künstlerischen Werkes... weiterlesen

Verlagsvertrag

Begriff

Kurzdefinition Überlassung eines literarischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Werks zur Publikation Langdefinition Mit dem Verlagsvertrag verpflichtet sich der Verlaggeber als Werkurheber, dem Verleger ein wissenschaftliches, literarisches... weiterlesen

Hinterlegung

Exkurs: Escrow Agreement

Eine besondere Art der Hinterlegung hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen: das Escrow Management Die Parteien hinterlegen für die Abwicklung eines... weiterlesen

Vertragsmanagement

Verpflichtungsgeschäft / Verfügungsgeschäft

Verpflichtungsgeschäfte Das Verpflichtungsgeschäft begründet zwischen den Parteien ein Schuldverhältnis, welches sich auf eine künftige Leistung richtet. Solche Schuldverträge können sein: Zweiseitige Rechtsgeschäfte Kauf (OR 184... weiterlesen

Vertragsmanagement

Kausale und abstrakte Geschäfte

Kausale Geschäfte Kausale Rechtsgeschäfte sind solche, bei denen der Rechtsgrund der Zuwendung zum Inhalt des Geschäfts gehört. Die meisten Verpflichtungsgeschäfte zählen hierzu, zum Beispiel auch... weiterlesen

Hinterlegung

Checklisten

Checkliste: „Hinterlegungsarten“ Allgemeine, gewöhnliche Hinterlegung Depositum regulare Hinterlegung von Gegenständen, ohne Eigentumsübergang auf den Aufbewahrer Depositum irregulare Hinterlegung von Gegenständen, mit Eigentumsübertragung auf den Aufbewahrer... weiterlesen

Hinterlegung

Fazit

Sichere Aufbewahrung Die sichere Aufbewahrung von Sachen ist „Daily Business“. Im Regelfall lässt sich dieses Business reibungslos abwickeln. Keiner frägt nach Vertragsart und Leistungsstörungen. Das... weiterlesen

Hinterlegung

Exkurs: Logistikrecht

Das „Logistikrecht“ ist ein komplexes und international ausgerichtetes Rechtsgebiet, welches sich begrifflich noch nicht gefestigt hat. Das „Logistikrecht“ charakterisiert sich über folgende Thematas: Begriff Das... weiterlesen

Hinterlegung

Strafrecht

Ist der Banksafe ein Hort von Deliktsgut, droht die Beschlagnahme durch die Strafuntersuchungsbehörden: Beschlagnahme Strafrechtliche Beschlagnahme verfolgt drei Zwecke Beweissicherung / Sachverhaltsermittlung Einziehung des Deliktgutes... weiterlesen

Hinterlegung

Arrest

Veranlasst ein Gläubiger des Schrankfachmieters zur Sicherung seiner Ansprüche die Arrest-Beschlagnahme von schuldnerischen Vermögenswerten, kann auch der Schrankfachinhalt einbezogen werden: Arrestgegenstand Bezeichnung der Arrestgegenstände =... weiterlesen

Hinterlegung

Konkurs

Das Konkursverfahren sieht mit Bezug auf das Schrankfach keine Auskunftsbeschränkung vor: Konkurs Schrankfachkunde Konkursverfahren =         Generalexekutionsverfahren Befriedigung aller Gläubiger durch Liquidation... weiterlesen

Hinterlegung

Pfändung

Das Pfändungsverfahren sieht mit Bezug auf das Schrankfach keine Auskunftsbeschränkung vor: Pfändungsverfahren =         Einzelexekutionsverfahren Befriedigung eines Gläubiger durch die Pfändung von... weiterlesen

Hinterlegung

Erbrecht

Die dem Erblasser als Schrankfachmieter zustehenden Rechte gehen mit seinem Tode auf seine Rechtsnachfolger (Erben) über, und zwar nach dem Prinzip der Gesamtrechtsnachfolge: Auskunftsrecht der... weiterlesen

Hinterlegung

Haftung

Ist trotz der guten Sicherheitsvorkehren bei der Bank eingebrochen und der Schrankfachinhalt des Kunden gestohlen worden, haftet die Bank unter folgenden Voraussetzungen: Haftungsgrundlagen Haftung aus... weiterlesen