Auftrag / Auftragsrecht

Treuhand und Konkurs

Im Falle des Konkurses des Treugebers stellen dessen Ansprüche gegen den Treuhänder Aktivansprüche dar, die ins Konkursinventar aufzunehmen und zu verwerten oder mangels Durchsetzung auf... weiterlesen

Auftrag / Auftragsrecht

Verjährung

Der Rückerstattungsanspruch des Treugebers beginnt grundsätzlich erst mit der Beendigung des Vertragsverhältnisses zu laufen. Aus Gründen der Vorsicht sind Rechtsentwicklung und aktuelle Rechtsprechung zu beachten.... weiterlesen

Auftrag / Auftragsrecht

Beendigung

Auf die Beendigung des Treuhandvertrages sind die allgemeinen Regeln des Auftragsrechts anwendbar: Widerruf durch den Treugeber Kündigung durch den Treuhänder Für den Fall des Todes... weiterlesen

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Entstehung

Das Treuhandverhältnis entsteht mit Abschluss des Treuhandvertrages. Es kann formfrei begründet werden. Es empfiehlt sich die Wahl der Schriftform als „Gültigkeitsvoraussetzung“; so lassen sich Streitigkeiten... weiterlesen

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Treuhänder

Personenarten An die Person des Treuhänders werden – rein formal betrachtet – keine (besonderen) Anforderungen gestellt: Treuhänder kann jede natürliche oder juristische Person sein Der... weiterlesen

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Innenverhältnis

Das Innenverhältnis schränkt die extern bestehende sog. „überschiessende Rechtsmacht“ ein: Interne Rechtsmacht Verpflichtung des Treuhänders, das ihm eingeräumte Vollrecht nur nach den Weisungen und im... weiterlesen

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Aussenverhältnis

Im externen Verhältnis kann, darf und muss der Treuhänder dasjenige tun wie wenn er effektiv Eigentümer bzw. Forderungsgläubiger wäre. Dritten gegenüber – mit Ausnahme der... weiterlesen

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Inhalt

Der Treuhandvertrag (Fiduzia) enthält üblicherweise folgende Elemente: Vertragstitel Treuhandvertrag Parteien Treugeber Treuhänder Präambel Treuhandabrede Treuhand-Kernabrede, wonach der Treugeber dem Treuhänder ein bestimmte Treugut zu Vollrecht... weiterlesen

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Zwecke

Das Treuhandgeschäft kann verschiedene Ursachen haben bzw. Ziele und Zwecke verfolgen. Im wirtschaftlichen Verkehr sind vor allem die folgenden Rechtsgeschäfte anzutreffen, die ein Treuhänder im... weiterlesen

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Grundlagen, Bedeutung, Motive

Grundlagen OR 394 ff. Praxis Lehre Rechtsprechung » Weiterführende Informationen zu Grundlagen Treuhandvertrag Bedeutung Mangels statistischer Grundlagen kann die Verbreitung des Treuhandvertrages nur schwierig eingeschätzt... weiterlesen

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Fiduzia-Begriffe

Der nicht gesetzlich legiferierte Treuhandvertrag enthält regelmässig eine Kernabrede, wonach der Treugeber (Fiduziant) einen Gegenstand (Treugut) wie Grundstück, bewegliche Sachen, Rechte und Forderungen zu (externem)... weiterlesen

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Treuhandvertrag (Fiduzia)

Einleitung Das Treuhandverhältnis ist eine der klassischen Auftragsarten, ohne dass dies oft so wahrgenommen wird; daher rechtfertigt sich eine umfassende Erläuterung: Fiduzia-Begriffe Grundlagen, Bedeutung, Motive... weiterlesen

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Exkurs: Retrozessionen

Als Retrozessionen bezeichnet man Geldzahlungen innerhalb eines Dreiparteienverhältnisses (Kunde – Vermögensverwalter – Bank) aufgrund einer Abrede vom Geber (zB Bank) an den Empfänger (zB Vermögensverwalter)... weiterlesen

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Internationales Privatrecht / Rechtswahl

Da der Auftraggeber nicht selten ausländischer Provenienz ist und vermögende Personen oft mehrere Wohnsitze mit wechselnder Aufenthaltsintensität haben, ist eine Klärung des anwendbaren Rechts unabdingbar.... weiterlesen

Auftrag / Auftragsrecht

Schadenersatz bei pflichtwidriger Anlage

Ausgehend von der Pflicht des Beauftragten, bei der Auftragserfüllung auf den angestrebten Erfolg hinzuwirken, hat er die erforderliche Sorgfalt anzuwenden: Verschulden Grundlage Den beauftragten Vermögensverwalter... weiterlesen

Auftrag / Auftragsrecht

Legalzession / Aussonderung

Bei längerfristigen Vermögensverwaltungsverträgen stellen sich folgende Abwicklungsfragen: Legalzession (Subrogation) für Forderungen Einzelrechtsnachfolge in eine Forderung ohne rechtsgeschäftliche Zession Privilegierung des Auftraggebers im Konkurs des Beauftragten... weiterlesen

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Geheimhaltung

Die Geheimhaltungspflicht bei der Vermögensverwaltung wird durch verschiedene Aspekte bestimmt: Gesetzliche Grundlagen Auftragsrechtliche Geheimhaltungspflicht Bankgeheimnis Geschäftsgeheimnis Auskunftspflicht kraft Privatrecht Gesetzliche Stellvertretung Elterliche Gewalt Organe nach... weiterlesen

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Informationspflicht

Gestützt auf OR 400 hat der Vermögensverwalter dem Auftraggeber (auf Verlangen) jederzeit über seine Geschäftsführung Rechenschaft abzulegen: Periodische Benachrichtigung gemäss Abrede Usanz quartalsweise und jährlich... weiterlesen

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Honorar

In der Praxis sind sowohl Fixhonorare als auch – mit zunehmender Beliebtheit – performance-abhängige Gebühren (sog. Performance Fee) anzutreffen. Diese setzt sich wie folgt zusammen:... weiterlesen

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Haftungsbeschränkungen

Bei Vermögensverwaltungsaufträgen gilt hinsichtlich des Ausmasses von Haftungsbeschränkungen folgendes: Grundsätzliches Haftungsbeschränkungen sind umstritten Bank Eine Bank als obrigkeitlich konzessioniertes Unternehmen darf eine Haftung für Hilfspersonen... weiterlesen