Üble Nachrede

Verjährung

Der Tatbestand der üblen Nachrede verjährt nach vier Jahren. Andere Straftaten verjähren frühestens nach sieben Jahren. Die kürzere Verjährungsfrist soll dem Umstand Rechnung tragen, dass... weiterlesen

Üble Nachrede

Strafandrohung

Üble Nachrede stellt ein Vergehen dar und wird mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft. ... weiterlesen

Üble Nachrede

Strafbarkeit der Medien

Einleitung Trotz Meinungsäusserungsfreiheit und Medienfreiheit geniessen die Medien im Bereich der Ehrverletzungsdelikte keine Sonderstellung. Auch sie unterstehen den allgemeinen Regeln über die Ehrverletzungsdelikte.  Als Medien... weiterlesen

Üble Nachrede

Entlastungsbeweis

Liegt eine Ehrverletzung durch üble Nachrede vor, ist sie noch nicht zwingend strafbar. Bei der üblen Nachrede kann sich der Täter entlasten und bleibt straflos, wenn... weiterlesen

Üble Nachrede

Gesetzliche Grundlagen

StGB 173 ZGB 28 ff.  StGB 173 1. Wer jemanden bei einem anderen eines unehrenhaften Verhaltens oder anderer Tatsachen, die geeignet sind, seinen Ruf zu... weiterlesen

Üble Nachrede

Tathandlung

Tatbestanderfüllung Weiterverbreitung Anstiftung Nonverbale Tatbegehung Tatbestandserfüllung Der Tatbestand der üblen Nachrede ist erfüllt, wenn der Täter vorsätzlich: eine andere Peron bei einem Dritten eines unehrenhaften... weiterlesen

Üble Nachrede

Geschützte Rechtsträger

Opfer einer üblen Nachrede können sein: Lebende natürliche Personen juristischen Personen (auch die des öffentlichen Rechts) verstorbene oder für verschollen Erklärte Personen (StGB 175). Der... weiterlesen

Üble Nachrede

Umfang des Ehrenschutzes

Bei der Ehre wird unterschieden zwischen: sittlicher Ehre (Ruf als ehrbarer Mensch) und gesellschaftlicher Ehre. Der strafrechtliche Ehrenschutz wird nach der Rechtsprechung enger gefasst als... weiterlesen

Üble Nachrede

Geschütztes Rechtsgut

Die üble Nachrede gehört zu den Ehrverletzungsdelikten. Ehrverletzungsdelikte schützen vor Eingriffen in die Ehre. Unter Ehre versteht man den Ruf einer Person, ein ehrbarer Mensch zu... weiterlesen

Üble Nachrede

Ziel der Norm

Der Straftatbestand hat zum Ziel, jemanden zu bestrafen, der über eine andere Person ehrverletzende und rufschädigende Äusserungen tätigt oder ehrverletzende und rufschädigende Äusserungen weiterverbreitet.... weiterlesen

Üble Nachrede

Strafrechtliche Verfolgung

Ziel der Norm Geschütztes Rechtsgut Umfang des Ehrenschutzes Geschützte Rechtsträger Tathandlung Entlastungsbeweis Strafbarkeit der Medien Strafandrohung Verjährung Prozessuales... weiterlesen

Üble Nachrede

Begriff und Abgrenzungen

Begriff: Üble Nachrede Üble Nachrede bedeutet, dass der Betroffene von einem Dritten vorsätzlich eines unehrenhaften Verhaltens oder anderer rufschädigender Tatsachen beschuldigt oder verdächtigt wird. Abgrenzungen... weiterlesen

Ehrverletzung

Einleitung zur Ehrverletzung

Diese Webseite enthält Informationen über straf- und zivilrechtliche Möglichkeiten, wie sich Betroffene bei Ehrverletzungen zur Wehr zu setzen können. Der Betroffene kann grundsätzlich strafrechtlich oder... weiterlesen

Üble Nachrede

Einleitung zur üblen Nachrede

Diese Webseite enthält Informationen über straf- und zivilrechtliche Möglichkeiten, wie sich Betroffene gegen üble Nachrede zur Wehr zu setzen können. Ehrverletzende oder gar geschäftsschädigende üble... weiterlesen

Internationales Recht / Steuern / Steuern Privatpersonen / Strafrecht / Unternehmenssteuern

Steueramtshilfegesetz: Erneute Teilrevision

Der Bundesrat hat am 14. August 2013 die Vorlage für eine Teilrevision des Steueramtshilfegesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Begründet wird die Revision des erst Anfang... weiterlesen

Strafrecht / Verwaltungsrecht

Verschärftes «Hooligan-Konkordat»

Mit der Revision des kantonalen Konkordats ("Konkordat über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen") sollen die bestehenden Massnahmen gegen Hooliganismus weiter verschärft werden. IN den... weiterlesen

Urkundendelikte / Urkundenfälschung

Judikatur

BGE 6B.812/2010 Fiktive Rechnungen als Urkunde bejaht: Frei erfundene Rechnungen waren Teil der Buchhaltung, um die Überschuldung einer Gesellschaft zu vertuschen. BGE 6B.199/2011 Keine Urkundenfälschung... weiterlesen