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Urkundendelikte / Urkundenfälschung

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Judikatur

Erstellungsdatum:
15.01.2013
Aktualisiert:
18.10.2022
Rechtsgebiet:
Herausgeber:
Logo Partnerfirma
Verlag:
LAWMEDIA AG
Hinweis:
Diese Kommentierung war früher eine eigenständige Infowebsite und ist nun hier auf www.law.ch – unserer neuen Plattform für Recht, Steuern und Wirtschaft in der Schweiz zu finden.
BGE 6B.812/2010 Fiktive Rechnungen als Urkunde bejaht: Frei erfundene Rechnungen waren Teil der Buchhaltung, um die Überschuldung einer Gesellschaft zu vertuschen.
BGE 6B.199/2011 Keine Urkundenfälschung im bankinternen Verkehr: Durch einen Bankangestellten erfundene Auftragserteilungen durch Kunden betreffen nur bankinterne Abläufe, nicht den externen Geschäftsverkehr.
BGE 6B.382/2011 Keine Falschbeurkundung bei beglaubigtem Lohnausweis: Auch ein notariell beglaubigter Lohnausweis stellt keine Urkunde dar, da die Beglaubigung nur die Echtheit der Unterschrift, nicht jedoch auf die Wahrheit des Inhalts des Lohnausweises bezeugt
BGE 6B.143/2011 Urkundenfälschung durch Computercollage und Farb-Scan bejaht
BGE 6B.26/2012 Privatklägerschaft bei Urkundendelikten möglich, da neben dem zu schützenden Rechtsgut der Allgemeinheit auch private (wirtschaftliche) Interessen tangiert sein können.
BGE 6B.130/2012 E-Mails mit oder ohne Signatur stellen Urkunden und deren inhaltliche Abänderung eine Urkundenfälschung dar.

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