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Anlegerschutz

Zwangsvollstreckung

Datum:
20.02.2009
Stichworte:
Herausgeber:
Verlag:
LAWMEDIA AG
Hinweis:
Diese Kommentierung war früher eine eigenständige Infowebsite und ist nun hier auf www.law.ch – unserer neuen Plattform für Recht, Steuern und Wirtschaft in der Schweiz zu finden.

Wird über den Anlageberater der Konkurs eröffnet, hat der Anleger 2 «Optionen» :

  1. Er kann das Aussonderungsbegehren für die in seinem Namen und auf seine Rechung erworbenen Titel stellen. Entspricht der IST-Titelbestand der Masse dem SOLL-Titelbestand oder ist er gar höher, hat er gute Chancen die Eigentumsansprache vom Konkursverwalter gutgeheissen werden muss.
  1. Eventualiter: Sind die Titel des Anlegers nicht mehr oder nur teilweise vorhanden, kann er seine Schadenersatzforderung zur Kollokation anmelden.

Im Konkursverfahren hat der einzelne Gläubiger Mitwerkungsrechte; insbesondere kann er sich gestützt auf Art. 260 SchKG Ansprüche, die der Konkursverwalter nicht im Namen und auf Rechnung der Gläubigergesamtheit verfolgen will, zur Selbstdurchsetzung abtreten lassen.

Kosten:

  • in der Regel keine.

Zeitliches:

  • in der Regel langwierig [schlechte Informationsbasis (i.d.R. tauchen Berater unter), aufwendige Admassierungen, teils bei ausländischen Banken, Koordination von Eigentumsansprachen und Forderungseingaben etc.]

Haben Sie:

  • Ideen zur Optimierung?
  • Technische Probleme?

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