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Home-Office Arbeit

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Arbeitnehmerseitige Aspekte

Erstellungsdatum:
01.03.2017
Aktualisiert:
09.11.2022
Rechtsgebiet:
Herausgeber:
Logo Partnerfirma
Verlag:
LAWMEDIA AG
Hinweis:
Diese Kommentierung war früher eine eigenständige Infowebsite und ist nun hier auf www.law.ch – unserer neuen Plattform für Recht, Steuern und Wirtschaft in der Schweiz zu finden.

Der Arbeitnehmer hat, auch wenn von Ferne die Gedanken zur Home Office-Arbeit nach wenigen Überlegungen wirkt, doch etliche Einflüsse (Arbeitsort, Einfluss auf sein Heim und seine Angehörigen sowie finanzielle Aspekte etc.) zu berücksichtigen:

  • Arbeiten
    • Bereitschaft zur Home Office-Arbeit, auch Akzeptanz seitens Partner und ggf. der Kinder
    • Arbeitspensum
    • Arbeitszeiten und Ruhezeiten
  • Büro-Wohnen
    • Eigenes Raumangebot für Home Office-Arbeit
    • Zulässigkeit der Home Office-Tätigkeit in der Wohnung
      • Abklärung in Mietvertrag u/o Vermieter, ob in Wohnung / Haus ein Büro genutzt bzw. eingerichtet werden darf
    • Infrastrukturangebot
      • Internetanschluss und seine Leistungsfähigkeit
      • Infrastrukturvoraussetzungen für zusätzliche Telefon- und Telefax-Anschlüsse (nebst Privatanschluss) usw.
  • Kommunikation mit Arbeitgeber
    • Grundsatz
      • Ohne andere Weisung ist u.E. der Arbeitnehmer den Arbeitgeber über alles Wesentliche, die er zu Hause bei seiner Arbeit feststellen kann und der Arbeitgeber voraussichtlich nicht wahrnehmen kann; diese „Bringpflicht“ des Arbeitnehmers fusst nebst der Arbeitnehmertreue auf dem Umstand, dass dem Arbeitgeber verboten ist, den Arbeitnehmer aus Persönlichkeitsschutzgründen zu überwachen
    • Kommunikations-Spielregeln des Arbeitgebers
      • gemäss Weisung
      • gemäss HOA-Arbeitsvertrag
      • gemäss HOA-Reglement
    • Meldepflicht bei Unterbeschäftigung im Home Office
      • Ergeben sich Situationen, wo der Arbeitnehmer temporär oder dauernd unterbeschäftigt ist, trifft ihn die Obliegenheit, dies dem Arbeitgeber zu melden
        • Temporäre Unterbeschäftigung
          • zB Ausstehende Klienten-, Gegenparteien- oder Behörden-Antworten
          • zB Fehlende Arbeitsgrundlagen des Arbeitgebers
        • Dauernde Unterbeschäftigung
          • zB weniger CallCenter-Anfragen
      • Es gilt Missverständnisse über die Auslastung des HO-Mitarbeiters zu vermeiden
    • Kommunikations-Eigeninteresse des Arbeitnehmers
      • Bedürfnisse anmelden
        • Technik / Infrastruktur
        • Kommunikation mit Zentrale
        • Arbeitszeiten / Erreichbarkeiten
        • Sonstiges
      • Es ist ein Fakt, dass Mitarbeiter im Home Office weniger Entwicklungsmöglichkeiten und Karriere-Chancen erhalten, weil sie extern arbeiten und dadurch im Betrieb weniger wahrgenommen werden
      • Es liegt daher Arbeitnehmer, sich durch Kontakte mit Kollegen und gelegentliche Besuche der Betriebszentrale zu informieren und auf sich aufmerksam zu machen
  • Finanzielles
    • Lohnrelation
    • Kostenersatz
    • Auslagenersatz
    • Steuern
      • Abzugsfähigkeit Arbeitszimmer
      • Berücksichtigung allf. Mietentschädigung des Arbeitgebers
  • uam

Weiterführende Literatur

  • Nowotny Valentin, Führen mit Telefon, E-Mail, Video, Chat & Co., Stuttgart 2019, 254 Seiten

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